Alarm eines Rauchwarnmelders – Essen auf Herd

Datum: 18. Januar 2019 um 20:06
Alarmierungsart: FME, Sirene
Dauer: 54 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Bad Karlshafen
Einsatzleiter: SBI Stephan Pedall
Fahrzeuge: HLF 10 2-43-1, ELW 1-11-1, HLF 20-16 1-46-1, LF 8-6 2-42-1
Weitere Kräfte: Polizei, RTW


Einsatzbericht:

Um 20:06 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bad Karlshafen und Helmarshausen per Sirene und Funkmeldeempfänger alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus im Eichendorffweg schlägt ein Rauchwarnmelder Alarm. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr. Vor Ort konnte eine Rauchentwicklung in der Wohnung festgestellt werden. Die Wohnungstür wurde daraufhin geöffnet. Es befand sich noch eine Person in der Wohnung. Diese wurde nach draussen gebracht. Danach konnte die Belüftung der Wohnung stattfinden. Um 21:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Hier hat es sich einmal mehr gezeigt, dass Rauchmelder Leben retten. Bei dem Haus handelte es sich um ein Mehrfamilienhaus der GEWOBAG Hofgeismar eG. Die GEWOBAG hat alleine in Bad Karlshafen über 120 Wohnungen. Alle Wohnungen sind großzügig mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Sven Messerschmidt, Mitarbeiter der GEWOBAG Hofgeismar und Wehrführer in Bad Karlshafen teilt mit, dass dies bereits der zweite Einsatz im Jahr 2019 war, bei denen die Rauchmelder schlimmeres verhindert haben. Einen ähnlichen Einsatz gab es vor zwei Wochen in einem MFH in Hofgeismar.

Leider stellen wir immer wieder fest, dass gerade in privaten Wohnungen oder Häusern immer noch keine Rauchwarnmelder angebracht sind. Wir können nur dringend dazu aufrufen, der im übrigen auch mittlerweile in allen Bundesländern vorgeschriebenen Einbaupflicht nachzukommen.

Weitere Informationen gibt es auch hier:

https://www.rauchmelder-lebensretter.de